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Archiv für die Kategorie ‘Gedanken

Der Gummibär

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Es war der erste Tag des Jahres und Mutter hatte im Garten aufgeräumt. Ich trug den Müll rein und
ahnte, dass heute etwas schlimmes passieren würde. Vater war vor drei Tagen verschwunden und
gestern Brach der Dachstuhl in sich zusammen. Mutter und Lisa halten sich jetzt nur noch draußen
auf, ich versuchte aus dem Inneren des Hauses zu retten was noch zu retten war.
Der Krieg hatte vor 4 Monaten, 3 Wochen und 6 Tagen begonnen. Seitdem die Amerikaner die
Nuklearwaffen eingesetzt hatten, roch die Lust elektrisch. Keiner wagte sich mehr so wirklich auf
die Straße. Das Fernseh­ und Radioprogramm war ausgefallen. Internet gab es sowieso schon lange
nicht mehr. So wie es aussah sollte ich meine Träume wohl aufgeben müssen, wenn da nicht der
Gummibär gewesen wäre.
»Nur traurige Kinder ziehen an Weihnachten so eine Fresse!« schrie er mir fröhlich ins Ohr. Ich
ließ vor Schreck die Teller fallen, die meine Mutter von Oma geerbt hatte.

Geschrieben von marrer

12 Juni 2009 um 4:12

Der ‘Führer’-Bunker

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Am 8. Juni 2006 wurde vom Verein „Berliner Unterwelten“ an der ‘Gertrud-Kollmar-Straße’ Ecke ‘In den Ministergärten’ in Berlin eine Informationstafel aufgestellt, welche über die Lage des ehemaligen ‘Führerbunkers‘ informiert.

Von 1945 bis jetzt gab es mehrere Versuche den Bunker zu zerstören und/oder abzutragen. Zuletzt wurde er 1988/89 geöffnet. Um Wohnhäuser auf das Grundstück bauen zu können, musste zuerst sichergestellt werden, dass das Fundament stark genug ist. Seit dem existiert nur noch der Boden und einige Mauerfragmente, aber diese sind nicht sichtbar, da Sie sich jetzt unter dem Parkplatz der Wohnanlage befinden.

3D-Modell des 'Führerbunkers'

3D-Modell des 'Führerbunkers' 1945

Geschrieben von marrer

3 September 2008 um 11:55

Veröffentlicht in Bilder, Gedanken

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PSALM23

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Ich bin erst dieses Jahr aus der evangelischen Kirche ausgetreten, deshalb verfüge ich über einen original Tauf- und Konfirmationsspruch (identisch); hier in einigen in kurzer Zeit auffindbaren Sprachen:

Aus der Lutherbibel (1984)

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele und führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Tehillim Judaica Press

The Lord is my shepherd; I shall not want.

He causes me to lie down in green pastures; He leads me beside still waters.

He restores my soul; He leads me in paths of righteousness for His name’s sake.

Even when I walk in the valley of darkness, I will fear no evil for You are with me; Your rod and Your staff-they comfort me.

You set a table before me in the presence of my adversaries; You anointed my head with oil; my cup overflows.

May only goodness and kindness pursue me all the days of my life, and I will dwell in the house of the Lord for length of days.
Nova Vulgata
Dominus pascit me, et nihil mihi deerit:
in pascuis virentibus me collocavit,
super aquas quietis eduxit me,
animam meam refecit.
Deduxit me super semitas iustitiae propter nomen suum.
Nam et si ambulavero in valle umbrae mortis,
non timebo mala, quoniam tu mecum es.
Virga tua et baculus tuus,
ipsa me consolata sunt.
Parasti in conspectu meo mensam
adversus eos, qui tribulant me;
impinguasti in oleo caput meum,
et calix meus redundat.
Etenim benignitas et misericordia subsequentur me
omnibus diebus vitae meae,
et inhabitabo in domo Domini
in longitudinem dierum.
Niederländisch het boek
De HERE is mijn herder, dus heb ik alles wat ik nodig heb!Hij laat mij uitrusten in een groene weide en wijst mij de weg langs kabbelende beekjes.

Hij verfrist mijn innerlijk en leidt mij op de weg, waar Zijn recht geldt, tot eer van Zijn naam.

Zelfs als ik door een donker dal moet lopen, ben ik niet bang, want U bent dicht bij mij. U bewaakt mij en gaat de hele weg met mij mee.

U bereidt heerlijk eten voor mij, waar mijn vijanden bij zijn. U behandelt mij als een persoonlijke gast! U zegent mij overvloedig!

Uw goedheid, liefde en trouw mag ik mijn hele leven ervaren; en daarna mag ik voor eeuwig bij U wonen in Uw huis.

Geschrieben von marrer

20 August 2008 um 9:43

Veröffentlicht in Gedanken

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Schnappszahl-datums-tag

mit einem Kommentar

„Der achte August Zweitausendacht“ - bei dieser Datums Verschlüsselung fällt es kaum auf:

HEUTE IST 08.08.08

Das letzte Mal, dass so ein bahnbrechendes Ereignis stattgefunden hat war

Am siebten Juli Zweitausendsieben

Am sechsten Juni Zweitausendsechs

Am fünften Mai Zweitausendfünf

Am vierten April Zweitausendvier

Am dritten März Zweitausenddrei

Am zweiten Februar Zweitausendzwei

und schließlich am ersten Januar Zweitausendeins.

ALSO AUFGEMERKT UND AUFGEPASST!!

Geschrieben von marrer

8 August 2008 um 8:19

Veröffentlicht in Egowahnsinn, Gedanken, Gedichte

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Weblogs – Ich hatte schon mal einen

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Es ist nicht das erste Mal, dass ich einen Weblog bei einem speziellen Provider erstellt habe. Dieser Service wird ja nun schon seit geraumer Zeit angeboten. Das hat zu einem riesigen Angebot geführt – deshalb weiß ich auch nicht mehr wo mein alter Blog liegt… er schwimmt irgendwo im Blogmeer.

Im Angesicht dieser Fülle merkt man wie wichtig das gute Neue ist, das den Blog von allen anderen abheben kann, wodurch sich seine ‘Überlebens-Chanchen’ erhöhen. Das führt unmittelbar zum Begriff der Innovation (http://de.wikipedia.org/wiki/Innovation):

Neuerdings gilt das Forschungsinteresse zunehmend der Pfadabhängigkeit (engl.: „path dependence“) von Innovationsprozessen und deren Ergebnissen. Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass die Entwicklungsvergangenheit einer Organisation, eines Produktes, einer Technologie etc. künftige Entwicklungsmöglichkeiten und -vorgehensweisen beeinflusst und begrenzt („history matters“). Unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Historie wäre damit nicht jedes beliebig gewünschte Innovationsziel erreichbar.

Erhärten sich die bisherigen Erkenntnisse, hat das Konsequenzen für die Innovationspraxis in Unternehmen: Diese müssen nicht mehr wie Lemminge modischen Schlagworten und kurzlebigen Trendkonzepten hinterherlaufen, wenn sie innovieren wollen. Vielmehr richten sie den Blick stärker auf die eigenen Potenziale und deren historische Formierung, um letztlich Wettbewerbsvorteile auf der Basis echter Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten.

Es geht also um eine Reflexion ‘Eigener Potenziale’ und ‘derer historischen Formierung’, was dieses Zitat von wikiquote verdeutlicht:

„Die überwältigende Mehrheit der erfolgreichen Innovationen verwertet Veränderung.“ – Peter F. Drucker, „Innovation and Entrepreneurship“, New York 1993, S. 35.

http://de.wikiquote.org/wiki/Innovation

Das regt zum Nachdenken an, oder nicht?

Geschrieben von marrer

7 August 2008 um 2:07